Anthocharis cardamines Aurorafalter
![]() |
![]() |
|
| Eier des Aurorafalters | erwachsene Raupen | |
![]() |
Sand-Schaumkresse |
![]() |
| Puppen | Cardaminopsis arenosa | Falter (männlich) |
![]() |
![]() |
| Der Aurorafalter
erscheint Ende März und ist sogar im Juni noch zu beobachten, im Gebirge
konnte ich noch im August manchen Aurorafalter sichten. Die Eier werden
zirka ab Mitte Mai an Sand-Schaumkresse (Cardaminopsis arenosa) sowie am
Kahlen Turmkraut (Turritis glabra) und noch einigen anderen Pflanzen
abgesetzt. Nach einer Woche schlüpfen die Räupchen, sie können anfangs
besser erspäht werden, da sie etwas dunkler als die Futterpflanze sind.
Später erhalten die Raupen ihre hervorragende Tarnfarbe, welche sie
nahezu unsichtbar macht. In der ersten oder zweiten Juniwoche verpuppen
sich die Raupen. Die Puppe ist anfangs grün, später jedoch nimmt sie
exakt die gleiche Farbe der inzwischen verdorrten Futterpflanze an. Erwähnenswert ist, dass Aurorafalter durchaus auch zweimal in der Puppe den Winter überliegen können, falls sich der Frühlingsbeginn witterungmäßig als ungünstig erweisen sollte. |
|
![]() |
![]() |
| SCHEINZWITTER (Mosaik- u. Streifenzwitter)
Diese beiden seltsam aussehenden Aurorafalter konnte ich im südlichen Niederösterreich erbeuten. Hierbei handelt es sich um sogenannte gynandromorphe Falter (Scheinzwitter). Die Falter zeigen gleichzeitig männliche und weibliche Merkmale. Abgesehen davon, dass solche Fehlbildungen ausserordentlich selten auftreten, sind sie zudem auch nur dann leicht zu erkennen, wenn die männlichen Falter sich in Farbgebung von den weiblichen deutlich unterscheiden. |
|