Aktualisierungsdatum: 15 August, 2006.
Macrothylacia rubi Brombeerspinner
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| Gelege | Raupen (weiblich + männlich) |
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Puppen (weiblich + männlich) |
Falter (weiblich) |
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Der Brombeerspinner fliegt etwa ab Mitte Mai bis Anfang Juni. Das Männchen kann oft auf Wiesen und Waldlichtungen beobachtet werden, wo es bei Einbruch der Dämmerung rasend schnell hin und her fliegt. Das Weibchen hingegen fliegt nur wenig, meist sitzt es an einem Baum oder Strauch und wartet, bis es von Männchen angeflogen wird. Obwohl die Brombeerspinner eigentlich dämmerungsaktiv sind, kommen Falter beiderlei Geschlechts oft an künstliche Lichtquellen. Die Eier werden bevorzugt an Brombeersträuchern abgesetzt, wo dann die Raupen bis zum Spätherbst fressen. Parasitierte Raupen sterben meist noch vor Wintereinbruch. Die Verbliebenen überwintern zusammengerollt im Gras, sie verringern die Nahrungsaufnahme kontinuierlich mit abnehmender Tageslänge. Ab etwa November stellen sie die Nahrungsaufnahme gänzlich ein, werden völlig inaktiv und lassen sich schließlich an Ort und Stelle einschneien. Im Frühling kann man vom Zeitpunkt der Schneeschmelze bis in den Mai hinein des öfteren im trockenen Gras des Vorjahres die Raupen entdecken. Nach der Überwinterung nehmen sie keinerlei Nahrung mehr auf. Sie verpuppen sich zwischen Mitte April und Mitte Mai in einem Gespinst am Boden. Beim Anfassen der Raupen ist für empfindliche Menschen Vorsicht geboten - die kürzeren rötlichbraunen Haare bleiben in der Haut stecken und jucken unangenehm. Diese schwach giftigen Brennhaare dürften wohl als Schutz gegen Fraßfeinde dienen. |
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