Samia cynthia Ailanthusspinner
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| Der Ailanthusspinner ist ursprünglich in Asien beheimatet. Vor rund 100 Jahren - als in China die Seidenerzeugung noch streng geheim und die Ausfuhr der Seidenraupe verboten war - wurde der Ailanthusspinner zwecks Versuchen zur Seidenerzeugung nach Österreich gebracht. Obwohl die Raupe ebenfalls Seide spinnt, wurden die Versuche abgebrochen und die Falter in die Freiheit entlassen. Seitdem ist der Falter vor allem in der Wiener Gegend anzutreffen. Seine Raupen leben auf dem Götterbaum, auch Flieder wird gefressen, die Kokons variieren in der Farbe. Die strengen Winter der Neunzigerjahre haben dem Falter allerdings derart zugesetzt, dass die Population nahezu erloschen ist. Zumindest auf dem Stephansplatz gibt es keine Ailanthusspinner mehr, wie sie einst in der ORF-Dokumentation "Universum" gezeigt wurden. | ||